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Friedland in Zahlen

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Gemeindefläche:

132,63 qkm


Einwohnerzahl
(Stand 31.12.2015):

6779


Lage der Stadt


Bürgermeister:

Herr Block

























 

Brohm


Ortsvorsteher:

Herr Nagel







 

Eichhorst


Ortsvorsteherin

Frau Dr. Heinrichs








































 

Liepen


Ortsvorsteher:

Herr Herold




 

Jatzke


Ortsvorsteherin:

Frau Guderitz








 

Glienke


Ortsvorsteher:

Herr Dahlke










































 

Schwanbeck


Ortsvorsteherin:

Frau Rütz




 

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Zur Stadt Friedland gehören die Ortsteile Brohm, Cosa,  Dishley, Eichhorst, Glienke, Heinrichswalde, Hohenstein, Jatzke, Liepen, Ramelow, Schwanbeck sowie die Ortslage Bresewitz.

Am 6. März 1244 stifteten die Markgrafen von Brandenburg, Johann l. und Otto III. ihre erste Stadt im neu erworbenen Land Stargard, Vredeland. Bereits vor der Stadtgründung besteht auf dem heutigen Stadtgebiet eine slawische Burganlage mit dazugehörigem Siedlungskomplex.
Friedland, mit zahlreichen Privilegien ausgestattet und am Knotenpunkt mehrerer Handels- und Heerstraßen gelegen, entwickelt sich schnell zu einer wohlhabenden und bedeutenden Stadt. Anfänglich mit eine hölzernen Palisade umgeben, beginnen die Bürger ab 1304 mit dem Bau der heute noch in großen Teilen erhaltenen Befestigungsanlage. Die nahe Grenze zum damals feindlichen Pommern bedingt die Wehrhaftigkeit und setzt die Stadt immer wiederkehrenden feindlichen Angriffen aus. Brände, Seuchen und Kriege bescheren Friedland ein ständiges Auf und Ab in der Entwicklung. Zu den schlimmsten Katastrophen zählen sicherlich der Dreißigjährige

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Fischerburg

Krieg mit seinen marodierenden Söldnerheeren und die Pest von 1637/ 38, der große Stadtbrand von 1703 und die Zerstörung am Ende des Zweiten Weltkrieges. Bis heute sind die Narben der Vergangenheit nicht zu übersehen.
Die Industrialisierung während der Gründerzeit lässt Friedland zum einzigen nennenswerten Industriestandort in Mecklenburg-Strelitz werden. Fliesenwerk, Stärkefabrik, Zuckerfabrik, Molkerei, Eisengießerei und Eisenbahnen entstehen, die Stadt wächst und viele Bürger finden hier Lohn und Brot.

Als nach dem Zweiten Weltkrieg alles in Trümmern liegt, schaffen die Bürger aus dem wenigen Verfügbaren eine fast neue Stadt. Bedingt durch die Mangelwirtschaft der DDR kann bis zur Wende ca. 30 % der Innenstadt nicht wieder bebaut werden. Was stehen geblieben ist an historischen Bauwerken zerfällt langsam.  Die bestehenden Betriebe zehren zum großen Teil von technischen Anlagen aus dem 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, was dem Niedergang der Industrie in Friedland nach der Wende 1990 unter anderem Vorschub leistet. Nach der Wende sehen wir einen beeindruckenden Wandel im Stadtbild, aus der „grauen Maus" entsteht eine ansehnliche Stadt, in der aber auch, wie in den meisten anderen Städten und Gemeinden Ostdeutschlands, die Menschen mit der Strukturschwäche zu kämpfen haben.

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Behindertengerechtes Wohnen an der Rudolf-Breitscheid-Str.

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Das Dorf Brohm wurde Mitte des 13. Jahrhundert erstmalig erwähnt. In Brohm steht die älteste Landkirche der Region mit vollständig erhaltener Barockausstattung.
Aussichtspunkte: »Großer Nothsberg« (81,6m) Fernblick über die »Friedländer Große Wiese«, Der Drachenberg als Bestandteil des Friedberger Os, einer kegelförmige Kuppe, südlich von Friedberg, deutlich herausragende Oserreste mit typischem geologischen Aufbau und charakteristischer Trockenrasenfauna und -Flora, bemerkenswerte Pflanzenarten (Wiesenkuhschelle, Bergklee), Schneeglöckchenpark am Südende von Brohm
Der Brohmer Stausee mit einer Fläche von 33 ha wurde 1972 erbaut und ist die erste Niederungstalsperre in Mecklenburg-Vorpommern sowie der nordöstlichste deutsche Stausee.

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Das Dorf Eichhorst liegt südwestlich von Friedland, abseits der Bundesstraße 197, in hügeliger und waldiger Gegend, auf sehr fruchtbarem Boden im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.
Der ursprüngliche Name war Eykchorst. Er tauchte erstmals 1298 in alten Chroniken auf und ist wahrscheinlich auf große Eichenwälder zurückzuführen

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Gemeindezentrum Eichhorst

Eichhorst ist ein Angerdorf. Um den Anger herum lagen die Bauernhöfe. An der Westseite des Angers wurde die Kirche gebaut. Sie besteht aus Feldsteinen. 1837 wurde sie ausgebaut und erhielt einen neuen Turm. Nördlich vom Dorf erstreckt sich ein See, an dessen Ufer die Gutsgebäude errichtet wurden. Das Herrenhaus in der heutigen Form mit den beiden Anbauten wurde 1821 neu gebaut.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde das gesamte Dorf geplündert und in Schutt und Asche gelegt. Die Besitzer des Gutes wechselten häufig. In der Chronik tauchten die Namen derer von Oldenburg, Netzow, von Bredow, von Engel und von Schwerin auf. Max Graf von Schwerin erwarb 1927 das Gut.

Als Folge des Zweiten Weltkrieges wurde das Gut 1945 enteignet. Das Land sowie das Vieh und die landwirtschaftlichen Geräte wurden im Zuge der Bodenreform den Landarbeitern und Umsiedlern aus den ehemaligen Ostgebieten Pommern, Ostpreußen und Schlesien übereignet. In den Jahren nach 1952 schlossen sich die Bauern zu verschiedenen Formen der landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG) zusammen, in denen die meisten Bewohner des Dorfes Arbeit hatten. Nach der Wiedervereinigung bewirtschafteten eine Agrargenossenschaft und Wiedereinrichter den Acker. Bis in die 1990-er Jahre gab es in Eichhorst eine zehnklassige Schule, eine Bank, eine Poststelle, eine Verkaufsstelle und eine Gaststätte.
Mit Ablauf des 31.12.2000 schloss sich das Dorf Eichhorst mit den Dörfern Liepen und Jatzke zur neuen Gemeinde Eichhorst zusammen. Dafür gab es politische und wirtschaftliche Gründe. Durch den Zusammenschluss war es möglich, in den einzelnen Ortsteilen neue Straßen, Abwasseranlagen und Dorfbeleuchtungen zu schaffen.
In Eichhorst entstand im Jahre 2003 aus einem älteren Gebäude mit -tatkräftiger Hilfe der Bevölkerung, finanziellem Eigenanteil der Gemeinde, über die Förderung ländlicher Räume, die Dorferneuerung und der Sonderbedarfszuweisung vom Land Mecklenburg-Vorpommern ein modernes Gemeindezentrum. Neben einem wunderschönen Kindergarten für die Kinder des Dorfes und den umliegenden Orten und gut ausgestatteten Räumen für die Freiwillige Feuerwehr befinden sich in dem Gebäude das Gemeindebüro, die Gemeindebibliothek und zwei größere Räume für die Durchführung von Veranstaltungen der Gemeinde, des Heimatvereins und anderer Gruppen sowie Familienfeiern. Eine nach der Wende gebaute Turnhalle lädt zu sportlicher Betätigung ei
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ein kleines Dorf westlich von Eichhorst an der BAB A 20 gelegen, war schon einige Jahre vor dem Zusammenschluss politisch mit Eichhorst verbunden. Dorf und Gut Liepen sind eng mit dem Namen des Nationalökonomen Johann Heinrich von Thünen verbunden. Er führte einige Jahre das Gut und lernte in Liepen seine Frau, die Tochter des Gutsbesitzers Berlin, kennen.

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Jatzke, östlich von Eichhorst, ist ebenfalls ein Angerdorf. Am Anger befinden sich Friedhof und Kirche. Das ehemalige Gutshaus, südlich des Dorfes gelegen, wurde 1945 ein Raub der Flammen. Im ehemaligen Gutspark befinden sich Reste einer slawischen Wehranlage, ein sogenannter Burgwall.
Bis 1945 war Jatzke nur mit dem Fuhrwerk über tief ausgefahrene Feldwege oder mit einem Zug der Mecklenburg-Pommerschen Schmalspurbahn (MPSB) erreichbar. Die Strecke führte von Friedland über Lübbersdorf, Brohm, Jatzke nach Eichhorst. Die Bahn diente neben dem Personenverkehr vor allem dem Transport von landwirtschaftlichen Produkten wie Milch, Kartoffeln, Zuckerrüben u. ä. In dem Ort befindet sich noch eine Verkaufsstelle für Waren des täglichen Bedarfs.
In allen 3 Ortsteilen gibt es Möglichkeiten für Wanderungen in Wald und Flur.

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Der über 700 Jahre alte Ort Glienke wird 1298 nachweislich urkundlich erwähnt. Der Ortsname „Glienke" entstammt dem Altslawischen und heißt Lehmort (die am Ort angrenzenden hügeligen Ackerflächen haben sehr lehmigen Boden - glina = Lehm). Bei" Grabungen in unmittelbarer Ortsnähe wurden 5000 Jahre alte Gegenstände als Zeitzeugen der Besiedlung gefunden. Besonders aufschlussreiche Bodenfunde wurden 1999 bei den Ausgrabungen zum Autobahnbau gemacht. Auf einer 4 ha großen Ackerfläche fand man die Reste einer über 1000 Jahre alten slawischen

Glienke_Feld

Burganlage. Diese Funde befinden sich in den Landesarchiven. Glienke liegt zwischen Friedland und Neubrandenburg im Tal der Datze neben der Bundesstraße 197 und in unmittelbarer Nähe der Autobahnabfahrt Glienke - Neubrandenburg/Ost. Es ist als Runddorf mit Anger, Dorfteich und zentral stehender Kirche mit Friedhof angelegt. Die Kirche wurde 1770 bis 1772 neu erbaut und wurde von 2003 bis 2006 im Auftrag der Kirchgemeinde Warlin saniert. Das Dorf war durch Bauern, Erbpächter, Büdner und Häusler unregelmäßig mit Höfen bebaut.

Durch die Veränderung der landwirtschaftlichen Nutzung wurden Ställe und Scheunen auf vielen Höfen abgerissen. Es blieb die heutige lockere Bebauung übrig. Viele alte Häuser wurden und werden im Rahmen der Dorferneuerung von ihren Eigentümern mit viel persönlichem Einsatz saniert. In den vorhandenen Baulücken

fanden und finden neue Häuser ihren Platz. Die Dorfanlage entwickelt sich dabei zu einem reinen Wohnort ohne direkte landwirtschaftliche und gewerbliche Unternehmen. Die Einwohner von Glienke gehen daher überwiegend in anderen Orten einer Erwerbstätigkeit nach. Kinder und Jugendliche des Dorfes besuchen die Schulen in Friedland und Neverin.
Die Versorgung mit Lebensmitteln erfolgt im Dorf durch ambulante Händler. Der Nahverkehr ist über Busverbindungen nach Neubrandenburg und Friedland alle 2 Stunden gesichert.

Glienke_Kirche

Etwas abgelegen vom Ortskern an der B 197 befindet sich der Rast- und Autohof mit Pension, der einst eine Poststation im Amt Stargard war.
Glienke hat zur Zeit ca. 160 Einwohner. Die Gemarkung Glienke besteht aus Wiesen- und Ackerflächen, die durch die eiszeitlichen Endmoränen mit einem Höhenunterschied von bis zu 40 Metern eine abwechslungsreiche und interessante Landschaft bilden. Diese Landschaft lädt zu kurzen "oder langen Spaziergängen und Radwanderungen ein, bei denen man eine reiche Tier- und Pflanzenwelt entdecken kann.
1996 wurde durch fleißige Bürger die der Kirche gegenüberliegende Schmiede zum Gemeindezentrum umgebaut. Die Schmiede wird nun als Veranstaltungsraum, Ju¬gendklub und Gemeindebüro genutzt. Sie steht jedermann für ein Entgelt zur Nutzung zur Verfügung. Der große runde Tisch unter der Linde wird im Sommer von den Dörflern gern als Treffpunkt und von Radfahrern und Spaziergängern zur Rast genutzt.

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1317 wurde Swanebeke (das heutige Schwanbeck) erstmals urkundlich erwähnt.
Früher war Schwanbeck ein langgestrecktes Angerdorf mit zwei kleinen Teichen. Das heutige Dorfbild wird durch die 1969 zwischen Friedland und Siedenbollentin gebaute Verbindungsstraße (L273) bestimmt, die einige Bauernhöfe und das Pfarrgrundstück in Ost-West-Richtung zerschnitten hat.
Am 13.06.2004 schloss sich die Gemeinde Schwanbeck der Stadt Friedland an und wurde ein Ortsteil dieser.

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